Wie alles anfing…

LCHF stammt ursprünglich aus Schweden und wurde dort vor allem von Dr. Annika Dahlqvist propagiert, wobei noch einige Wissenschaftler mehr an der Entwicklung beteiligt waren. Zu Beginn der Arbeit stand eine große Herausforderung im Raum: die Angst vor dem natürlichen Fett. Es ist allgemein verbreitet, dass die Aufnahme von Fett ungesund ist und krank macht. Hier hatten die Entwickler der Ernährungsform mit typischen und auch heute noch verbreiteten Vorurteilen zu kämpfen, die es zunächst zu beseitigen galt.

Begründet wurde die Angst vor natürlichem Fett auch mit einem Gerücht aus den frühen 50er-Jahren unserer Zeit. Hier wurde das Ergebnis veröffentlicht, dass Cholesterin schädlich für den menschlichen Körper sei. Somit war die Angst vor Fetten natürlich nachvollziehbar und fest in den Köpfen der Gegner dieser Art der Ernährung verankert.
So kam es, dass natürliche Fette wie Butter, Sahne oder auch Eier fälschlicherweise für die Entstehung und Förderung zahlreicher Erkrankungen verantwortlich gemacht wurden. Wie wir heute wissen, ist dies nicht der Fall und die Ansichten aus früheren Zeiten sind überholt, denn zwischenzeitlich hat die Wissenschaft und Forschung belegen können, dass ein überhöhter Konsum von Kohlenhydrate für ebendiese Erkrankungen (wie z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen) verantwortlich sein kann.
Im Laufe der Zeit konnte somit den Kritikern von LCHF aufgezeigt werden, dass die Aufnahme von natürlichem Fett deutlich gesünder und verträglicher sein kann, als die Zufuhr von Kohlenhydraten. Nicht zuletzt auch deshalb, da die Aufnahme von Kohlenhydraten einen direkten Einfluss auf die Blutzuckerwerte und somit auch auf die Insulinausschüttung hat.
Man kann auch zusammenfassend sagen, dass bei LCHF großer Wert auf natürliche Lebensmittel gelegt wird, insbesondere auch auf natürliche Fette.


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