Wie kann ich Low Carb Backen?

Die Grundlage in fast jedem Kuchen oder Gebäck ist Weizenmehl. Das bedeutet natürlich viele Kohlenhydrate, auf die man aber in der Low-Carb-Ernährung gerne verzichten möchte.

Heute möchten wir Euch daher zeigen, wie man Kuchen und Gebäck kohlenhydratreduziert backen kann, wenn man die beiden Komponenten Haushaltszucker und Weizenmehl weglässt und diese durch Alternativen ersetzt.  Man muss nur wissen, was man am Besten wie austauschen kann.

Zutat Haushaltszucker:

Haushaltszucker kann sehr gut durch Xucker (Xylit) oder Kokosblützenzucker ersetzt werden. Je nach Typ kann Xucker 1:1 ersetzt werden. Eine weitere Möglichkeit zum Süßen ist Stevia. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass Stevia eine höhere Süßkraft als Zucker besitzt und dementsprechend die Menge reduziert werden muss.

Natürliche und auch gesunde Süßungsmittel für Kuchen sind zum Beispiel Trockenfrüchte oder Püree/Mark aus reinen Früchten. Beim Einsatz von Trockenfrüchten sollte man jedoch sparsam vorgehen, da diese von Natur aus viel Zucker besitzen (z.B. getrocknete Datteln). Früchtepüree oder Mark ohne Zuckerzusatz kann man in Drogeriemärkten kaufen oder selbst herstellen.

Ein weiterer Tipp ist, beim Backen Zimt oder Vanille zu verwenden, denn diese täuschen unserem Geschmackssinn Süße vor, ohne zusätzlich Kalorien zu verzehren.
Verwendet man Zuckeraustauschstoffe, braucht man jedoch etwas mehr Geduld, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Zutat Weizenmehl:

Weizenmehl kann zum Glück durch viele verschiedene Mehlalternativen ersetzt werden. Mandel -, Walnuss – oder Sojamehl sind gerade bei gesundheitsbewussten Essern stark im Trend und sorgen sogar dafür, dass das Gebäck sogar viel Eiweiß enthält. Auch Kokosmehl ist sehr beliebt, da es zudem glutenfrei ist und man somit bei einer Unverträglichkeit nicht auf Kuchen und Co. verzichten muss. Weiterhin gibt es noch Lupinenmehl, welches ebenso mit (pflanzlichem) Eiweiß punkten kann.

Was man beachten muss ist, dass den oben genannten Mehlen das Klebereiweiß fehlt und diese nicht so eine starke Bindung haben wie die normalen Mehle. Deshalb sollte beim Low-Carb backen beachtet werden, dass man Bindemittel nutzt. Das kann Guarkernmehl oder Eiweißpulver sein.

Kann auch ein Schokokuchen Low Carb sein?

Natürlich geht das. Für die Schokoholics gilt: Unbedingt Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil verwenden, am Besten 80 Prozent. Dunkle Schokolade darf in Maßen auch bei einer Low-Carb-Ernährung ab und zu genossen werden. Zudem gibt es auch Schokolade, die mit Xylit gesüßt ist und zum Backen verwendet werden kann.

Die Schokolade kann wie üblich im heißen Wasserbad geschmolzen und dem Kuchenteig hinzugefügt werden. Oder man hackt sie klein und rührt sie unter den Teig.

Ist die Garzeit beim Low-Carb Kuchen die gleiche?

Obwohl die Zutaten und die Konsistenz beim Low-Carb-Kuchen etwas anders sind, klappt die Stäbchenprobe auch hier: Der Teig ist fertig, wenn am Holzstäbchen nichts mehr kleben bleibt.

Wie schmeckt der Low-Carb-Kuchen im Vergleich zum normalen Rezept?

Weizenmehl ist bekanntermaßen geschmacksneutral, so dass sich andere Zutaten in den Vordergrund heben. Bei Mandelmehl und Co. ist das etwas anders, denn hier bringt das Mehl einen gewissen Eigengeschmack mit. Hier kann man testen und variieren. Mandel – und Walnussmehl passt zum Beispiel gut zu Schoko – oder Nusskuchen, Kokosmehl hingegen, wenn es fruchtig wird. Dadurch entstehen tolle neue Geschmackswelten, die für Abwechslung auf dem Kuchenteller sorgen.

Wir hoffen, Euch einen kleinen Einblick in die Welt des Low-Carb Backens gegeben zu haben.

Wir haben hier noch eine Auswahl von Low-Carb Produkten zum Backen zusammengestellt, die ihr in unserem Shop erwerben könnt (einfach auf die jeweilige Zutat klicken):

Mehle:

Zum Süßen:

Zum Aufpeppen:


Einen Kommentar schreiben