Gute Vorsätze für 2018 – wie halte ich sie ein?

Wer kennt es nicht? Das Jahr neigt sich dem Ende zu und mit Beginn des neuen Jahres wollen wir einiges ändern oder anders machen. Dazu gehören unter anderem mehr Sport treiben, die Ernährung gesünder gestalten, eine Fremdsprache lernen, das Rauchen aufhören oder mehr Bücher lesen.

Aber wie schaffen wir es, die Vorsätze wirklich einzuhalten und sie nicht schon Mitte Januar wieder über Bord zu werfen?

Zunächst mal ist es wichtig, sich nicht zu viel vorzunehmen. Zum Beispiel beim Thema Sport. Am liebsten würden wir schon nächste Woche Erfolge sehen. Aber so einfach ist das nicht. Außerdem neigen wir dazu, direkt ins Extreme zu verfallen. Am Besten jeden Tag eine Stunde Joggen oder Fitnessstudio. Sonst funktioniert das nicht.

Klingt gut, aber klappt niemals.

Das nächste Problem ist, dass die neuen Vorsätze ja bekanntlich zum neuen Jahr gefasst werden, sprich zum Januar, wenn es draußen früh dunkel wird und es viel regnet und auch mal schneit. Da fällt einem die vorgenommene Joggingrunde gleich doppelt schwer. Und wenn es Abends früh dunkel wird, möchte man nur noch auf die Couch und nicht mehr ins Fitnessstudio. Dann ist es vielleicht noch stressig auf der Arbeit und man möchte das abendliche Bier oder das Glas Rotwein zum Entspannen ungern durch Tee oder Wasser ersetzen. Auch der Griff zu Schokolade und Chips kommt abends nach einem stressigen Tag besonders gelegen.

Stress und auch schlechtes Wetter sind jedoch bei jedem normalen Menschen das ganze Jahr über zu finden, also haben es die guten Vorsätze prinzipiell eher schwer.

Wie schaffe ich es denn nun doch, meine Vorsätze einzuhalten?

Ein guter Tipp ist, nicht direkt von 0 auf 100 umzuschalten, sondern Kompromisse zu finden, mit denen man gut Leben kann. Anstatt jeden Tag ins Fitnessstudio zu fahren, macht es Sinn, sich erst einmal zwei Tage raus zu suchen, an denen man sporteln möchte. Am Besten sucht man sich noch einen Gleichgesinnten, damit man sich gegenseitig motivieren kann.

Anstatt komplett auf Schokolade oder Süßes zu verzichten, nimmt man sich auch hier Tage raus, an denen man sich bewusst etwas gönnt, zum Beispiel am Wochenende. Und unter der Woche verzichtet man dann weitergehend auf die süßen Sachen.

Solche Kleinigkeiten entwickeln sich irgendwann zu Ritualen, die fest in den Alltag integriert werden können. Und wenn man sich erst mal daran gewöhnt hat, kann man sich auch steigern und das Sportpensum auf 3 bis 4 mal pro Woche erhöhen oder sich nur noch an einem Tag Süßigkeiten gönnen. Diese Kompromisse lassen sich auf fast alle guten Vorsätze übertragen. Es gehört natürlich auch ein Mindestmaß an Selbstdisziplin dazu, diese Kompromisse umzusetzen. Aber wenn man einfach anfängt, gesünder zu Kochen, mehr Sport zu treiben oder eine neue Sprache zu lernen, wird man irgendwann merken, dass es einem doch Spaß machen kann und im Besten Fall wird aus dieser „Pflicht“ nach einiger Zeit sogar ein Bedürfnis.

Wer jedoch nach der Zeit merkt, dass er einfach kein Typ fürs Fitnessstudio ist und sich als Genussmensch sieht, der regelmäßig Schokolade braucht, der sollte es sich zugestehen und sich nicht dazu zwingen. Dann ist das eben so und das ist auch gar nicht schlimm.

In diesem Sinne wünschen wir Euch alles Gute für 2018!

Euer Living-Low-Carb-Team


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