Clean Eating – Was bedeutet das?

In social media Bereichen (#eatclean), in Zeitschriften, aber auch im TV hört man immer öfter von der „cleanen“ Ernährungsweise. Wir möchten heute mal den Begriff „clean eating“ näher bedachten und erklären, was es damit auf sich hat.

Übersetzt man „clean eating“ ins Deutsche, dann würde man an „sauberes Essen“ denken.

Hierbei ist jedoch nicht die Hygiene gemeint, sondern die Natürlichkeit, sprich: naturbelassen. Das bedeutet, dass die Nahrung unverarbeitet und natürlich sein soll und nicht industriell verarbeitet. Auf den Tisch kommen daher unter anderem frisches Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte. Nicht gewünscht sind Süßstoffe, Zucker, Farb – und Aromastoffe, Weißmehl, Geschmacksverstärker und synthetische Zusatzstoffe jeglicher Art.

Fast – Food und Mahlzeiten aus der Tüte sind daher komplett tabu.

Klingt zunächst nicht ganz so einfach, vor allem wenn man viel unterwegs ist und sich daher oft sein Essen unterwegs holen muss. Es wird daher oft empfohlen, seine Mahlzeiten vorzukochen, um solche Situationen zu vermeiden. Clean Eating soll nicht als Diät verstanden werden, sondern als langfristige Ernährungsweise oder auch Ernährungsumstellung. Wenn man also mit einigen „cleanen“ Tagen pro Woche beginnt, ist das ein guter Anfang und auch unserer Ansicht nach dann nicht schlimm, wenn man zwischendurch doch mal eine Mahlzeit unterwegs zu sich nimmt. Allgemein betrachtet entspricht „clean eating“ einer ausgewogenen Mischkost.

Es wird daher nicht wie bei einer Low Carb Ernährung komplett auf Kohlenhydrate verzichtet, denn Vollkornprodukte beispielsweise sind erlaubt. Sehr wohl kann man sich aber auch Low Carb und „clean“ ernähren, denn Kohlenhydrate sind kein Muss! Wer naturbelassene Lebensmittel bevorzugt, die nicht verarbeitet wurden und seine Mahlzeiten selbst zubereitet, der tut sich in jedem Fall etwas Gutes. Naturbelassene Lebensmittel, die nicht mit Zusatzstoffen etc. verarbeitet wurden, bedeuten laut der „clean eater“, dass man sich besser fühlt, mehr Energie und weniger Kopfschmerzen und eine reinere Haut hat und sogar Gewicht verlieren kann. Hier kann man auch eine Verbindung zu der Paleo-Ernährungsweise erkennen, über die wir unter anderem hier aufgeklärt haben, denn auch „clean eating“ ist ein Schritt zurück zur Natur.

Clean eating ist jedoch nicht so streng wie Paleo und daher für Jedermann geeignet.

Wenn man also über die Qualität seiner Mahlzeiten nachdenkt und Fertiggerichte erst mal aus dem Alltag verbannt, stellt dies schon mal eine rundum gesündere Ernährung da, die mit Sicherheit Jedem guttun kann.

Grundregeln für die „Clean Eating“ Ernährung:

  • Frühstücken, damit man genug Energie für den Tag hat

  • viel trinken, am Besten Wasser oder ungesüßter Tee

  • mehrere Mahlzeiten über den Tag verteilt essen. Der Stoffwechsel bleibt somit aktiv und es entstehen keine Heißhungerattacken

  • ausgewogen ernähren, mit gesunden Fetten, langsam verdaulichen Kohlenhydraten und wertvollen Proteinen

  • reichlich frisches Obst und Gemüse essen

  • Mahlzeiten für die Arbeit oder unterwegs vorbereiten / vorkochen

  • komplexe Kohlenhydrate und fettarmes Eiweiß kombinieren

  • keine Softdrinks oder gesüßte Getränke

  • kein Alkohol

  • kein Weißmehl

  • kein Zucker

  • keine Fertiggerichte oder Fast-Food

  • keine Nahrungsmittel mit künstlichen Zusatzstoffen

In den nächsten Wochen werden wir hier einige Rezepte vorstellen, die sowohl Low Carb sind, als auch „clean“ zubereitet. Wir werden bei den Rezepten explizit darauf verweisen.


Einen Kommentar schreiben

 
Visit Us On TwitterVisit Us On FacebookVisit Us On Google PlusCheck Our Feed