Vor- und Nachteile der Paleo-Ernährung

Paleo ist keine Diät, sondern streng genommen eine Ernährungsform

Das „Sattessen“ gehört als nicht der Vergangenheit an, was natürlich viel Lebensqualität mit sich bringt. Paleo ist keine Mangelernährung. Niemand hungert gerne. Jeder weiß, was ein ständig vorhandenes Hungergefühl mit Geist und Körper mit der Zeit anstellt. Essen bedeutet auch Genießen. Wenn man dieses Genuß-Gefühl immer noch hat und sich gleichzeitig ein positives Körpergefühl einstellt, dann hat sich die Umstellung schon gelohnt.

Paleo kurbelt den Fettstoffwechsel im Körper an – Gewichtsverlust

Die Säulen der Paleo-Ernährung sind Gemüse, Eier, Fleisch, Fisch und Obst. Also viel Eiweiß und gesunde Fette. Dadurch, dass Kohlenhydrate wie Zucker, Nudeln und Reis aus dem Speiseplan gestrichen werden und die Kombination der Paleo-„Ernährungssäulen“ zwingt den Körper dazu, seinen Fettstoffwechsel in Gang zu bringen, um die notwendige Energie zur Verfügung zu stellen. Man zwingt ihn also an seine Fettdepots zu gehen, was dazu führt, dass Fett abgebaut wird und man Gewicht verliert.

Paleo-Ernährung hat keinen Jojo-Effect

Wenn der Körper kontinuirlich mit den aus Paleosicht guten Nährstoffen „betankt“ wird und dieser nach der 30-tätigen Eingewöhnsphase „entgiftet“ und auf „Werkseinstellung“ zurückgestellt ist, sollte aufgrund dieses positiven Körpergefühls bei ausbleibender Mangelernährung nicht wieder in das alte Ernährungsschema zurückfallen und zunehmen.

Paleo vermindert das Risiko an einer typischen Volkskrankheit zu erkranken

Der Konsum von industriell verarbeiteten Gütern und zu viel Getreide hat im Laufe der Zeit Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorgebracht, die durch Bewegungsmangel noch weiter gefördert werden und so auch immer jüngere Menschen betrifft. Eine Umstellung auf die Paleo-Ernährung kann dieses Problem verhindern bzw. eine Verbesserung der persönlichen Lebenssituation herbeiführen.

Weitere Vorteile, die sich bei vielen Paleolanern im Laufe der Zeit eingestellt haben sind:

  • mehr Energie und keine Tagestiefs mehr
  • starkes Immunsystem und Verbesserung der Blutwerte
  • der Schlaf ist besser geworden
  • Haut und Haare sehen gesünder aus
  • Verdauung und Konzentration haben sich verbessert

Die Nachteile von Paleo

Paleo basiert auf dem Konsum unbehandelter Lebensmittel, die im Idealfall aus der Region bzw. aus zertifizierten Betrieben unterVerzicht auf Massentierhaltung, stammen. Man setzt also auf Qualität. Das hat natürlich seinen Preis und kann je nach Haushaltsbudget vielleicht nicht bzw. nicht ganz in dem „Paleo-Sinn“ umgesetzt werden.

Spezielle Lebensmittel, wie z.B. Mandelmehl, Kokosmilch, Kokosmehl, Chiasamen usw, also die Produkte, die für das Kochen und Backen zum Einsatz kommen, findet man nur in spezialisierten Geschäften oder müssen über das Internet eingekauft werden. D.h. man bekommt nicht alles was benötigt wird im nächsten Supermarkt und muss demenstprechend sein Einkaufsverhalten anpassen.

Die Zubereitung kann beim Start gerade bei Berufstätigen mehr Zeit in Anspruch nehmen. Deswegen ist es sinnvoll, für mehrere Tage vorzukochen und einzufrieren.

Der Verzicht auf Zucker bzw. jegliche Art von Kohlenhdraten kann den ein oder anderen in der Eingewöhnungsphase schnell an seine Grenzen bringen. Es kommt zu Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und verminderter Leistungsfähigkeit. Im stressigen Altag kann das natürlich zu Problemen führen.


1 Kommentar

  1. 1. Maike

    Kommentar vom 21. Februar 2016 um 18:11

    Paleo ist keine Diät, sondern streng genommen eine Ernährungsform/blockquote>

    Und eine Diät ist keine Ernährungsform? 😉 Eine Diät war und ist schon immer eine Ernährungsform. Richtig ist, dass Paleo keine Reduktionsdiät ist.

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